Chronik der Krippenfreunde Kärnten

   
Weihnachtskrippen erzählen ohne Worte von
der Geburt Christi. Noch bis Ende des
19. Jahrhunderts war das Austellen der Krippe Kirche,Adel  und dem Bürgertum vorbehalten.Die Josephinische Kirchenreform verbannte die Krippen aus den Gotteshäusern. Die Bevölkerung wollte auf die liebgewordene Tradition nicht verzichten, versteckte und bewahrte die Krippen heimlich auf. Anfang des 20 Jahrhunderts wurden österreichweit Krippenvereine ins Leben gerufen.
Geburtsgrotte
Krippenbaukurs in einer Volksschule
Schon die jüngsten fleißig bei der Arbeit
Seit seiner Gründung 1989 bemühte sich der
Landeskrippenverband Kärnten und die einzelnen
Ortsvereine mit Ihren Obleuten und Mitgliedern mit
großen Engagement um die Verbreitung des
Krippengedankens in Kärnten.

Nach dem 1. Kärntner Landeskrippentag am 27.11.1993, mit einer großen Krippenausstellung auf Burg Sommeregg, erlebte die Krippenbewegung in Kärnten einen erfreulichen Aufschwung. Der 2. Kärntner Landeskrippentag wurde im Nov. 1996 in Schloß Ehrenthal abgehalten. Ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung unseres Landesverbandes war die Gründung der Ortsvereine. Seit 2004 gibt es in Kärnten
5 Orts- und einen Gebietsverein.

Bild re.:  Madonna in Bergkristall
Madonna in Bergkristall
Engel von Fr. Angermann
Durch die Gründung der Kärntner Krippenbauschule im Jahr 2001 wurde eine optimale Basis für den  weiteren Aufbau des Krippenwesens in Kärnten geschaffen.
Leiter: Walter Govekar und als Lehrkräfte stehen
die Krippenbaumeister der einzelnen Ortsvereine zur Verfügung. Besonders Hr. Kandutsch Hans ist hier zu erwähnen der Hr. Walter Govekar immer zur Seite steht.



Bild links: Engel von Fr. Angermann

In einer Zeit, wo es statt Emotionen meist nur Reflexion, statt Gemeinschaft nur Organisation, statt Menschen die Maschine, statt Glaubenskraft des Herzens nur die Information des Kopfes gibt, wollen wir Krippenfreunde unseren Beitrag zur Erhaltung und Verbreitung christlichen Kulturgutes leisten.
Gloria et Pax